Milima

milima tee
der lose Tee: Kenia Mili­ma GFOP

Ich glau­be, das ist mein ers­ter afri­ka­ni­scher schwar­zer Tee. Aus Kenia kommt er, trägt den Namen „Mili­ma“ und wird von einem Nas­horn geziert 😉 Der lose Tee hat über­wie­gend klei­ne Blät­ter in vor­wie­gend recht dunk­ler Tönung mit eini­gen weni­gen hel­len Tips.
Die Tas­se ist bei mir sehr dun­kel und rot-braun gefärbt. Der Anbie­ter behaup­tet zwar, die sei „hell und klar“ — aber zumin­dest das „hell“ kann ich über­haupt nicht bestä­ti­gen und nach­voll­zie­hen: Egal, wie ich den Mili­ma zube­rei­te, der wird bei mir immer recht dun­kel (aber klar ist er).
Und jetzt natür­lich das ent­schei­den­de: Wie schmeckt er? Der Mili­ma hat eine deut­lich wahr­nehm­ba­re Malz­no­te, ist dabei aber ins­ge­samt sehr sanft und weich (deut­lich sanf­ter als ent­spre­chend dunk­le Assams …). In Ver­bin­dung mit sei­ner leicht aus­ge­präg­ten Fri­sche und der eben­falls nie auf­dring­li­chen leicht fruch­ti­gen Wür­ze ist das ein sehr bekömm­li­cher und gut trink­ba­rer Tee von nicht all­zu hoher Inten­si­tät — sehr nett.

milima packungTee: Kenia Mili­ma GFOP
Zube­rei­tung: 16 Gramm für 1,5 Liter kochen­des Was­ser, 4 Minu­ten Ziehzeit


2 Antworten zu „Milima“

  1. Der Lupo­ne ist ein aus­ge­zeich­ne­ter schwar­zer Tee aus Tan­sa­nia, dem Njom­be-Distrikt, im süd­li­chen Hoch­land gele­gen, beim Living­stone-Gebir­ge – mit afri­ka­ni­schen Tees hab‘ ich wenig Erfah­rung, trin­ke aber immer wie­der wun­der­bar lecke­re Tees von die­sem Kon­ti­nent wie dem Mili­ma.
    Die Tee­blät­ter des Lupon­des zei­gen sich schwarz, mit fei­nen Spit­zen – eine typi­sche Top­qu­al­ti­tät, wie das GFOP-Kür­zel auf der Ver­pa­ckung ja schon ver­rät: echt Gol­den Flowery Oran­ge Pekoe. Vor dem Auf­guss gibt sich der Lupon­de inten­siv wür­zig duf­tend, nach Leb­ku­chen und mit einer leicht süß­li­chen Note, star­ke exo­ti­sche Düf­te zie­hen durch den Raum, bevor das Was­ser in die Kan­ne kommt.
    Die kräf­tig strah­len­de Tas­se des Luponde
    Dann ist der Tee röt­lich braun, die sehr vol­le und kraft­vol­le Far­be des dun­kel gefärb­ten Brauns scheint aus der Tie­fe der Tas­se gera­de­zu röt­lich zu strah­len. Dabei duf­tet der Auf­guss deut­lich zurück­hal­ten­der als das tro­cke­ne Blatt,
    Der Tee schmeck­te dann bei mei­nem ers­ten Ver­such auch nicht gera­de über­trie­ben inten­siv, lieb­lich trifft es eher. Inge­samt bleibt eher sowie­so eher mild (trotz sei­ner dunk­len Fär­bung), sehr bekömm­lich, mit inter­es­sant ange­deu­te­ten wür­zi­gen Noten. Der ers­te Ver­such mit etwa 15 Gramm für 1,5 Liter und 3,5 Minu­ten Zieh­zeit war inge­samt auch noch etwas blass, beim zwei­ten Test mit etwas mehr Tee (cir­ca 19 Gramm) spielt der Lupon­de sei­ne Stär­ken viel deut­li­cher aus: Kräf­tig, aber nie streng oder kan­tig, son­dern ange­nehm weich und har­mo­nisch abge­run­det, deli­kat-wür­zig und ein­fach ange­nehm wohl­schme­ckend. Sehr zu empfehlen.
    Tee: Tan­sa­nia Lupon­de GFOP BioZube­rei­tung: 18–20 Gramm für 1,5 Liter kochen­des Was­ser, 3:30 Minu­ten Ziehzeit

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